CDU: Und sie kriegen den Hals nicht voll

Alexander Trust, den 19. Juni 2009
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Thomas Strobl (CDU) prüft derzeit ernsthaft, ob man den Zugang zu Killerspielen im Netz einschränken will. STOPP soll es bald heißen, deine Daten wurden gespeichert. Weil du ein Verbrecher bist. Da nun die Voraussetzungen, für die Sperrung vorhanden sind, möchte man offenbar bei von der Leyen und Co sich nicht damit begnügen nur kinderpornographische Inhalte zu sperren (oder solche, die im Verdacht stehen), sondern “prüft ernsthaft”, wie es in der Tageszeitung heißt, ob nun auch Killerspiele von der Tagesordnung verschwinden sollen. Und schon wieder fällt das Totschlagargument: Das Internet solle kein rechtsfreier Raum sein dürfen.

„Wenn es einen Nachweis gibt, dass sich Killerspiele negativ auf das Verhalten Jugendlicher auswirken, dann kann das Internet kein rechtsfreier Raum sein.“
Thomas Strobl

Das politische Gesellschaft spalten geht also in die nächste Runde, es hat gerade erst begonnen. Volksparteien werden offenbar dem Volk nicht mehr gerecht. 130 000 Menschen vor den Kopf gestoßen (Unterzeichner der Petition). 250 000 Menschen desavouiert… denn immerhin, Bildungsministerin Schavan bezeichnet die jugendlichen Bildungsstreiker als “gestrig”. Scheint so, als wäre die CDU kein Hort für die Jugend, geschweige denn für internet- oder technikaffine Menschen. Kommt noch Schäuble, der uns alle überwachen lässt. Aber schön, dass solche Leute überhaupt die Chance gekriegt haben, etwas im Land zu verändern. Wer denen wohl die Stimme gegeben hat. Amen.


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